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Schlossfest unter Höchst-Spannung
Schlossfest unter Höchst-Spannung – das diesjährige Motto
mag viele nicht verwundern, die wissen, dass der Festreigen
seit Jahren nur unter größtem Einsatz des Vereinsrings
Höchst, seiner Helfer im Festausschuss sowie seiner Spon-
soren zu stemmen ist. Aber es steckt noch etwas anderes
dahinter: Die Süwag Energie AG, der Höchst sprichwörtlich
viel von seiner „Power“ verdankt, wird 25 Jahre alt.
Denn die Süwag entstand im Juni 2001 aus der Fusion
mehrerer regionaler Energieversorger in Hessen, Baden-
Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Die Wurzeln der
Vorgängergesellschaften reichen bis zu 120 Jahre zurück,
wobei der wichtigste Meilenstein, darauf legen die Höchster
natürlich Wert, die Gründung der Main-Kraftwerke AG im
Jahr 1910 in der damals noch selbstständigen Stadt Höchst
am Main war.
Knapp 5200 Quadratkilometer groß ist das Versorgungs-
gebiet der Süwag, und es erstreckt sich über Teile
Hessens, Bayerns und Baden-Württembergs; auch Rhein-
land-Pfalz und sogar ein bisschen Nordrhein-Westfalen
profitieren über die Süwag sprichwörtlich von der
Höchster Power.
DER VORGÄNGER – DIE MKW
Dass die 2001 in einer Fusion gegründete Süwag ihren
Hauptsitz in Höchst hat, liegt daran, dass die bis 1928
eigenständige Stadt am Main Sitz der Main-Kraftwerke
(MKW) war.
Die MKW war ein 1910 als Tochter der Elektrizitäts-AG (EAG)
vormals W. Lahmeyer & Co. gegründetes Energieunter-
nehmen. Die MKW versorgten weite Teile des ehemaligen
Regierungsbezirks Wiesbaden mit Strom, der in Höchst in
einem Kohlekraftwerk sowie mehreren Wasserkraftwerken
erzeugt wurde. 1923 wurden die MKW mitsamt der Mutter-
gesellschaft von der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitäts-
werk AG (RWE) übernommen.
Damals entstand ein Hochspannungs-Verbundnetz in Zu-
sammenarbeit mit der 1921 gegründeten Bayernwerk AG,
das sich heute noch im Vertriebsgebiet der Süwag wider-
spiegelt.
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