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Das fußballerische Auf und Ab des Vereins wollen wir hier
nicht im Detail ausbreiten, nur so viel: 1975 spielte die SG
Hoechst sogar im DFB-Pokal, schied allerdings gegen den
ASV Idar-Oberstein mit 2:3 aus. 1977 schaffte sie es in die
Oberliga Hessen, stieg zwei Mal ab und wieder auf, gewann
1998 den Hessenpokal und nahm zum 2. Mal am DFB-
Pokal teil – diesmal machte Energie Cottbus mit 1:2 alle
Hoffnungen zunichte.
Es kamen dunkle Tage: 2003 musste der Verein Insolvenz
anmelden; der Sturz bis in die neuntklassige Kreisliga A
Main-Taunus war die Folge. Inzwischen hat die SG Hoechst
wieder einige Sprossen erklommen, auch wenn noch Luft
nach oben ist. Eines blieb: die Treue des Fanclubs „Vierter
Baum“. Der heißt so, weil er auf dem Sportplatz im Höchster
Stadtpark immer am vierten Baum steht.
Eine Erfolgsgeschichte für sich schreibt die Hoechst
Classique Ü50, die jüngst gerade erst in Berlin den DFB-Cup
der Ü50-Mannschaften gewonnen hat. Dabei sind immer
n och einige der besten Kicker, die jemals das Höchster Rad
auf der Brust getragen haben.
Ach, wer trug denn eigentlich alles das Trikot der SG
Hoechst? Allen voran ist da sicher der 16-fache National-
spieler Marko Marin zu nennen. Und dann sind da noch
Slobodan Komljenovic (Eintracht Frankfurt, MSV Duisburg)
Ralf Balzis (HSV, Eintracht Frankfurt) sowie die Eintracht-
Kicker Erol Bulut, Michael Thurk, Ernst Abbé, Holger
Anthes, Michael Klein oder Dietmar Rompel.
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